Das Licht ist zurück! Wenn Tag und Nacht wieder in Balance sind, bzw. ab jetzt die Tage länger werden, ist der Winter endgültig vorbei.
Die Göttin Ostara, die an diesem Fest geehrt wird, steht für die Fruchtbarkeit der Natur und der Felder. Der Name könnte vom Lateinischen Aurora abstammen, was Morgenröte bedeutet. In diesem Artikel möchte ich jedoch kein religiöses Fest beschreiben, sondern einfach das, was in der Natur offensichtlich ist, für einen Moment der Besinnung interpretieren.
Jetzt kommen Licht, Energie und Wärme zurück und die Natur macht sich bereit um ganz neu zu erwachen. Es die Zeit der Vorbereitung der Freude und des Säens.
Die Sonne scheint durch die vom Winter schmutzigen Fenster in unsere staubigen Wohnung und wir beginnen mit dem Frühjahrsputz. An den meisten Orten ist der Schnee getaut und wir können den Garten auf die kommende Saison vorbereiten. Altes raus reißen, abschneiden, weg schaffen und Neues aussäen und einpflanzen. Gleichzeitig ist es eine gute Zeit zum Fasten, um sich selbst von Innen zu reinigen.
Es geht um die Vorbereitung auf das kommende Jahr. Was steht für dich an? Wie kannst Du Dich gut vorbereiten? Wie möchtest Du Dich und Deine Räume reinigen? Was darf gehen? Welche Samen möchtest Du säen?
Du kannst Deine Ideen für diese Jahr aufschreiben. Was möchtest Du in die Tat umsetzen? Werde kreativ, trau Dich! Die Zeit der Einkehr und des Rückzugs ist vorbei. Jetzt ist es wieder an Zeit raus zu gehen und aktiv zu werden.
Solltest Du schon mehrere meiner Artikel über die Jahreskreisfeste gelesen haben, fällt Dir vielleicht auf, dass sich einige Dinge wiederholen. Immer wieder geht es darum inne zu halten, zu schauen wo Du gerade stehst und wo Du hin willst.
Ich finde, das ist etwas sehr Wichtiges, denn in der heutigen Zeit rennen viele Menschen einfach nur noch kopflos herum und wissen gar nicht wohin sie eigentlich wollen. Höher, schneller weiter, aber keiner weiß wohin. Und irgendwann wunder sie sich, dass sie nirgends ankommen.
Deshalb bieten uns diese Eckpunkte des Jahres immer wieder die Gelegenheit eine Bestandsaufnahme zu machen und unsere Richtung zu korrigieren, falls wir von unserem Weg abgekommen sind und zu schauen, was von hier aus die nächsten Schritte sein können.
Dabei finde ich es auch sehr wichtig, die eigenen Ziele und Motive ganz genau unter die Lupe zu nehmen und sicher zu stellen, dass Deine Ziele wirklich Deine Ziele sind und nicht die von anderen.
Eine gute Frage, die Du Dir in diesem Zusammenhang stellen kannst ist: Was verspreche ich mir davon? Was bringt mir das Erreichen dieses Ziels? Was bringt es materiell, emotional und spirituell?
Und dann ist es aber auch gut, das Ziel wieder los zu lassen, bzw. es der höheren Instanz (Gott) zu überlassen, denn sie hat es in der Hand, ob wir das Ziel erreichen. Was wir in der Hand haben ist unser Tun, unsere Handlungen.
Deshalb sollten wir unseren vollen Fokus darauf legen, das Beste zu tun und das auch als Erfolg zu nehmen und nicht das Ergebnis. So kannst Du später sagen: Ich habe mein Bestes getan. Und es ist völlig egal, was dabei heraus gekommen ist, denn das liegt nicht in Deiner Kontrolle.
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Reinigen, Putzen, Samen säen und vorbereiten und ein wundervolles Jahr!
Gopali Devi Dasi Daniela Reich, 20.3.2025
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